Sunday, January 7, 2001

Naturspaziergang 7: Eckbachtal

Charakter: Feuchtgebiete, ein schöner Bachlauf und mehrere Weiher in sonniger Lage; asphaltiertes Sträßchen und geschotterter Weg

Ort: Altleiningen oder Carlsberg

Start: Wirtschaftssträßchen am westlichen Ortsende von Altleiningen (an der Straße nach Carlsberg links ab)

Karte: Topographische Karte 1:25000 Bad Dürkheim


Das Leininger Land, wo der Pfälzerwald zum Donnersberg hin in Ackerland übergeht, wird von West nach Ost vom Eckbach durchflossen. In seinem Tal gibt es jede Menge mooriger Feuchtgebiete und Fischweiher. Wir nehmen für unseren Spaziergang den 3 km langen Talabschnitt zwischen Altleiningen und Carlsberg.

Wir können dem N folgen, der Beschilderung der Naturfreunde, die zum Naturfreundehaus Rahnenhof in Carlsberg-Hertlinghausen führt. Zunächst auf der linken, dann auf der rechten Talseite geht es beschaulich bis zum Weiler Unterselighof.


Benachbarte Wanderungen:
Rundweg 15 Zur Isenachquelle (Start am Rahnenhof, noch
1 km weiter am Eckbach entlang)

Saturday, January 6, 2001

Naturspaziergang 6: Im Schneiderfeld

Charakter: Sehr abwechslungsreiches stilles Wiesental mit Hütteneinkehr; weitgehend geschotterter Forstweg, sandige Waldwege

Ort: Dahn

Start: Wanderparkplatz "Moosbachtal" (von der Straße zwischen Hinterweidenthal und Dahn beschildert zum Neudahner Weiher, etwa 2 km hinter diesem links)

Karte: Topographische Karte 1:25000 Dahn oder Hauenstein


Im Norden des Großen Eybergs bei Dahn liegt die Dahner Hütte des Pfälzerwaldvereins. Ihre Umgebung bietet eine Fülle an Möglichkeiten für allesamt sehr lohnende größere und kleinere Wanderungen. Unser Naturspaziergang führt am Schneiderfeld vorbei, einer Talsenke, über der leicht erhöht die Hütte steht.

Am Wanderparkplatz gehen wir in Richtung Hütte, wechseln aber kurz davor auf die andere Talseite und gehen dort weiter das Feibertstal hinauf, das auf den Großen Eyberg zuläuft. Im mittleren Talgrund liegt eine großes Wiesengelände, was einst den Amerikanern unter dem Namen Wakaya Camp als Jugendferienlager diente. Weiter hinten im Tal passiert man eine Pferdekoppel und einige Fischweiher. Es lohnt unbedingt, dem Wasserlauf bis in den Talschluss zu folgen, wo man auf einen märchenhaften Wald trifft. Bei der Rückkehr kann man hinter dem ehemaligen Camp die Talseite wechseln und so zur Hütte gehen.


Benachbarte Wanderungen:
Rundwanderung 4 Storrbachtal, Hohle Felsen und Eyberg (Anschluss am Wanderparkplatz)
Rundwanderung 5 Von Neudahn zum Kaletschkopf (Anschluss am Wanderparkplatz)
Rundweg 4 Aus dem Schneiderwoog zur Burgruine Neudahn (gleicher Ausgangspunkt)
Naturspaziergang 23 Moosbachtal (vom Wanderparkplatz noch 10 Minuten auf Sträßchen weiter ins Moosbachtal)

Friday, January 5, 2001

Naturspaziergang 5: Stephanstal

Charakter: Abwechslungsreiches 2,5 km langes Tälchen mit einem Paddelweiher, mehreren Fischweihern, der gefassten Queichquelle und einem mächtigen Felsen am Talschluss; geschotterter Forstweg und sandiger Waldweg

Ort: Hauenstein

Start: Wanderparkplatz "Farrenwiese" (von der Bundesstraße 10 kommend kurz vor der Ortsmitte rechts ab in die Dahner Straße und zu deren Ende)

Karte: Topographische Karte 1:25000 Hauenstein


Das Stephanstal ist eines von zwei Tälern im Süden von Hauenstein. Hier entspringt die Queich, jenes Flüsschen, der den Autofahrer von Hauenstein über Annweiler bis Landau begleitet. Im an schönen Tälern gewiss nicht armen Wasgau ist das Stephanstal eines der beeindruckendsten.

Der Beginn des Naturspaziergangs liegt inmitten der Felsenszenerie des Schuhdorfes Hauenstein. Zunächst geht es auf einem breiten Fahrweg bis zum Paddelweiher. Wir wechseln vor der direkt am Weiher gelegenen Waldgaststätte auf die andere Talseite, passieren einige weitere Weiher und kommen zur Queichquelle, einem hervorragenden Rastplatz im Talschluss des Stephanstals (zum Abkürzen gibt es zweimal vor der Quelle die Gelegenheit, indem man auf die andere Talseite wechselt und dort zurück läuft). Mit Rollstuhl oder Kinderwagen kehrt man an der Quelle am besten um, da auf dem Weiterweg eine kurze schwergängige Passage kommt.

Von der Quelle geht es noch etwas talaufwärts und dann in einem weiten Rechtsbogen um den Talschluss herum. Jetzt taucht zum ersten mal der Stephansfels auf, ein mächtiges freistehendes Massiv mit vorgelagerten Turm. Auf breitem Fahrweg erreichen wir denn den Paddelweiher - genau der richtige Zeitpunkt für eine zünftige Einkehr.


Benachbarte Wanderungen:
Rundwanderung 47
Rund um den Queichursprung (Anschluss am Paddelweiher)
Rundweg 22 Hauensteiner Panoramaweg (gleicher Ausgangspunkt)

Stippvisite Felsen 3 Backelstein (vom Wanderparkplatz in einer Viertelstunde unter dem Burghalderfels vorbei zum Ausgangspunkt am Hauensteiner Freibad)

Thursday, January 4, 2001

Naturspaziergang 4: Karlstal

Charakter: Klammartiger, felsübersäter Talabschnitt des langen Karlstals, am sprudelnden Wasser der jungen Moosalbe entlang, Laubwald, vielbesucht; schmaler Wanderweg

Ort: Trippstadt

Start: Klug´sche Mühle (Wilensteiner Mühle) im Karlstal (zwischen Hohenecken und Schopp links ab)

Karte: Topographische Karte 1:25000 Kaiserslautern-Süd


Das Karlstal ist das bevorzugte Naherholungsgebiet im Raum Kaiserslautern. Während sich der untere Talabschnitt als weites Wiesental präsentiert, ist der mittlere eine Klamm mit interessantem Gewässer; der obere wiederum weitet sich zum Lauberhof hin wiederum zu einem Wiesental aus. Im Tal finden sich noch zahlreiche Zeugnisse dervor zwei Jahrhunderten hier florierenden Schwerindustrie.

Der vielbesuchte Klamm ist nur 1,5 km lang, sodass sich ihr Besuch gut mit dem von Burg Wilenstein und der Einkehr in einer der Gaststätten im Tal verbinden lässt. Wer weiter laufen möchte, beginnt nicht an der Klug´schen Mühle, sonder weiter talabwärts am Unterhammer.


Benachbarte Wanderungen:
Rundwanderung 53 Vom Betzenberg nach Johanniskreuz (Anschluss im Karlstal)

Rundwanderung 59 Die Johanniskreuz-Südrunde (eine Stunde bis zum Anschluss in Johanniskreuz)
Stippvisite Burg 41 Wilenstein (gleicher Ausgangspunkt)
Stippvisite Ziel 10 Haus der Nachhaltigkeit (von der Karlstalschlucht in einer Viertelstunde talaufwärts zum Ausgangspunkt am Campingplatz Heidenkopf)

Wednesday, January 3, 2001

Naturspaziergang 3: Hirschalber Mühle

Charakter: Im oberen Teil durchgehend bewaldetes Tal, im unteren Teil breites Wiesental; Pfad und Schotterweg

Ort: Geiselberg, Heltersberg oder Schmalenberg

Start: Talsenke zwischen Schmalenberg und Heltersberg an einem kleinen Weiher

Karte: Topographische Karte 1:25000 Waldfischbach oder Kaiserslautern-Süd


Die Region zwischen Schwarzbachtal, Moosalbtal und Karlstal im Nordwesten des Pfälzerwaldes wird als Holzland bezeichnet. Hier gibt es zahlreiche Wasserläufe, mit deren Hilfe der Reichtum der großen Wälder ausgeschöpft werden konnte. Im Zentrum diese Gebiets liegt die Hirschalber Mühle.

Unser Spaziergang durch das fast 4 km lange Tal geht ausnahmsweise zunächst talabwärts. Vom Parkplätzchen folgen wir dem N, dem Markierungszeichen der Naturfreunde. Ein schöner Pfad bringt uns an Fischteichen vorbei schnell zur Hirschalber Mühle. Eine Viertelstunde talabwärts macht der Wegverlauf einen Linksknick und das bisher bewaldete Tal geht in ein Wiesental über. Bevor die Verkehrsgeräusche der jetzt nahen Durchgangsstraße zwischen Kaiserslautern und Pirmasens überhand nehmen, kehren wir um und gehen auf dem gleichen Weg zurück.


Benachbarte Wanderungen:
Rundwanderung 36
Über die Heidelsburg ins Schwarzbachtal (vom Ausgangspunkt 2 km südwärts auf den Naturfreundeweg hinauf zum Anschluss in Heltersberg)

Tuesday, January 2, 2001

Naturspaziergang 2: Stilles Tal

Charakter: Langes schmales Tal von 4 km Länge, sehr still, interessante Berghänge; Waldweg und geschotterter Forstweg

Ort: Iggelbach

Start: Wanderparkplatz Hornesselwiese (im Elmsteiner Tal zwischen Lambrecht und Elmstein1,5 km hinter Breitenstein nach links Richtung Iggelbach abzweigen)

Karte: Topographische Karte 1:25000 Lambrecht


Das an der Hornesselwiese beginnende Stille Tal ist ein beliebtes Naherholungsziel in der Gegend um Elmstein. Es ist typisch für die engen, zwischen steile, bemooste und mit Felstrümmern übersäten Bergflanken eingezwängten Täler dieser Region, die alle große Ruhe versprechen.

Der Spaziergang verläuft auf der linken Talseite entlang des Grabsbaches, passiert das Gasthaus Stilles Tal und zieht dann als langer Talweg bis ins Dachsloch, den tief unter der abgelegenen Bergsiedlung Taubensuhl gelegenen Talschluss.


Benachbarte Wanderungen:
Rundwanderung 33 Vom Eußerthal zum Forsthaus Taubensuhl (Anschluss am Forsthaus Taubensuhl)
Rundwanderung 54 Von Turm zu Turm (in einer halben Stunde zum Anschluss an der Geiswiese)

Rundweg 18 Von der Hornesselwiese zum Forsthaus Taubensuhl (gleicher Ausgangspunkt)

Monday, January 1, 2001

Naturspaziergang 1: Naturschutzgebiet Gelterswoog

Charakter: Weiträumige Tallandschaft mit Feuchtmooren und Fischweihern, sehr still, schöne moosbesetzte Berghänge; geschotterter Forstweg und sandiger Waldweg

Ort: Hohenecken (Ortsteil von Kaiserslautern)

Start: Campingplatz Gelterswoog (von Hohenecken 2 km Richtung Pirmasens, am Südende des Gelterswooges wenige Meter Richtung Queidersbach, dann rechts ab)

Karte: Topographische Karte 1:25000 Kaiserslautern-Süd


Am Gelterswoog, dem größten Badeweiher im Pfälzerwald, liegt das Naturschutzgebiet mit der etwas akademischen Bezeichnung "Täler und Verlandungszonen am Gelterswoog". Es umfasst drei stille Täler, von denen das Walkmühltal das größte ist. Durch dieses verläuft auch der Jakobsweg, ein durchgängig markierter Weitwanderweg, der den Pfälzerwald durchquert.

Eine Informationstafel klärt uns nach wenigen Minuten über die wechselvolle Geschichte des seit 1997 ausgewiesenen Naturschutzgebietes auf: Im Mittelalter war die Fischzucht ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Raum Kaiserslautern, wovon der Hecht im Stadtwappen der Barbarossastadt (oder sollte man sagen Fritz-Walter-Stadt?) zeugt. Zahlreiche Fischweiher, die sogenannten Wooge, wurden um Kaiserslautern herum angelegt. Als im 18. Jahrhundert andere Wirtschaftzweige in den Vordergrund rückten, ließ man viele Wooge ab und nutzte die Verlandungsgebiete als Viehweiden - so auch im Naturschutzgebiet Gelterswoog. Heute gibt es hier noch einige Weiher, das Landschaftbild wird jedoch geprägt von Zwischenmooren.


Benachbarte Wanderungen:
Rundwanderung 51 Durch das Walkmühltal
(gleicher Ausgangspunkt)
Stippvisite Burg 4
Hohenecken (eine halbe Stunde vom Gelterswoog